FAQ

Ist im Garten in der Kirchengasse noch ein Hochbeet für mich frei?

Jein … Anders als viele andere Stadtgärten, gibt es in unserem Garten keine Parzellen oder Hochbeete, die von einzelnen Mitgliedern allein betreut werden. Wir arbeiten alle gemeinsam arbeitsteilig im und am ganzen Garten, deshalb werden auch keine Hochbeete an einzelne Mitglieder „abgegeben“. Dennoch freuen wir uns immer über neue Mitglieder, die beim Salat Piraten* Experiment mitmachen wollen.

Nehmt ihr derzeit neue Mitglieder auf?

Grundsätzlich freuen wir uns immer über neue Mitglieder. Arbeit gibt es im Garten nie zu wenig. Je mehr mitmachen, desto besser!

Wie kann ich Mitglied werden?

Wenn Dir unsere Herangehensweise ans Urban Gardening gefällt, und du Dir vorstellen kannst, Mitglied in unserer Gemeinschaft zu werden, dann schreib uns doch ein Email unter post@salatpiraten.org oder komm zu einem unserer Stammtische!

Muss ich irgendwelche Voraussetzungen erfüllen, um Mitglied zu werden?

Voraussetzungen für’s Mitmachen sind das Einzahlen des Mitgliedsbeitrags (€ 30,- im Jahr) und die Bereitschaft sich tatkräftig einzubringen.

Die wichtigste Ressource, die du dem Verein schenken kannst/musst, ist Zeit. Wir freuen uns zwar auch über „stumme” Mitglieder, die uns nur durch ihre Mitgliedsbeiträge unterstützen, aber am meisten haben alle Beteiligten (und der Garten) von der Sache, wenn Ihr auch die Möglichkeit habt und bereit seid, dem Garten mit einiger Regelmäßigkeit Teile Eurer Freizeit zu widmen.

Fehlendes Vorwissen bzw. Erfahrung sind kein dealbreaker, sollten aber durch die Bereitschaft, sich Garten-Knowhow anzueignen, ausgeglichen werden. Wir sind alle keine Profis und müssen uns unser Wissen anlesen bzw. durch Versuch und Irrtum aneignen – mittlerweile können einige von uns schon auf einen gewissen Erfahrungsschatz zurückgreifen, sodass wir „Neulingen“ gerne auf die Sprünge helfen.

Wie ist der Verein intern organisiert?

Von Anfang an war unser Garten als echter „Gemeinschaftsgarten“ angelegt: Das heißt, dass die gesamte Gartenfläche vom ganzen Verein gemeinsam bewirtschaftet wird. Von der Planung, über die diversen im Garten anfallenden Arbeiten, bis hin zur Ernte wird (so gut es geht) alles gemeinsam erledigt, bzw. aufgeteilt.

Diese Art von Zusammenarbeit bzw. Arbeitsteilung erfordert natürlich auch einiges an Koordination unter den Mitgliedern. Wichtig hierfür sind einerseits die regelmäßigen gemeinsamen Gartentermine (derzeit üblicherweise an Dienstagen und Samstagen), andererseits die Stammtische, die derzeit zumeist am 1. Dienstag im Monat stattfinden. Dort werden Aufgaben verteilt und größere Entscheidungen gemeinsam getroffen. Ebenfalls unverzichtbar für die Koordination sind unsere virtuellen Kommunikationskanäle (wir nutzen hierfür derzeit vor allem WhatsApp sowie eine (versteckte) Facebook-Gruppe).

Auf offizieller Ebene wird der Verein vom Vorstand vertreten. Dieser wird jedes Jahr im Februar neu gewählt und besteht aus zwei Obleuten, zwei Kassier*innen und zwei Schriftführer*innen.

Kann ich als Mitglied von den Erträgen des Gartens leben?

So schön diese Vorstellung auch ist: leider nein. Wir arbeiten in der Kirchengasse (aufgrund der relativ geringen Sonneneinstrahlung) unter erschwerten Bedingungen, und unsere Erträge können mit denen eines „richtigen“ landwirtschaftlichen Betriebs, oder sogar eines durchschnittlichen Küchengartens am Land normalerweise nicht mithalten. Umso schöner sind dann aber die kleinen Ernteerfolge, die dennoch gelingen. Am meisten Freude haben in unserem Garten jene, die um des Tun’s willen dabei sind und nicht nur um der Ergebnisse willen.

Wie kam der Verein dazu, das Grundstück in der Kirchengasse zu bewirtschaften?

Die Verhandlungen um eine geeignete Fläche begann Mitte 2012. Im Oktober desselben Jahres gelang es dem Verein mit der Unterstützung des Stadtgartenamts Wien, sich die Fläche in der Kirchengasse des 7. Wiener Gemeindebezirks zu sichern. Im Rahmen eines Pachtvertrags wurde den Salat Piraten* von der Stadt Wien die Nutzungsrechte für die bisher öffentliche Fläche übertragen – seitdem wird das Grundstück von den Vereinsmitgliedern betreut.

Die eigentliche Arbeit vor Ort begann im Frühling 2013. Die Gründungsmitglieder Bianca, Elvira, Georg, Markus, Maxi, Michael, Peter und Simone verwandelten die Kirchengasse in eine Freifläche und Anbaufläche. Von Anfang an waren die Ziele des Vereins einerseits das Gärtnern an sich, aber auch die Stadtgestaltung und das Anliegen, Leute zusammenzubringen.