Pflanzentausch- & Saatgutbörsen Frühjahr 2015

Falls ihr einen sehr grünen Daumen habt oder so unendlich viele Samen in die Erde geschoben habt, dass ihr ganz sicher zu viele Pflanzen haben werdet, hier die Termine der Pflanzentauschbörsen der Gebietsbetreuungen Stadterneuerung (GB*):

FR, 24.4.15, 14-18 Uhr,
18., Aumannplatz

SA, 25.4.15, 11-15 Uhr,
9., hinter der Nußdorfer Markthalle

FR, 8.5.15, 13-18 Uhr,
7., Ceija-Stojka-Platz (Vorplatz Kirche Altlerchenfeld)

SA, 9.5.15, 9-14 Uhr,
16., Yppenplatz

 

Ihr habt noch Saatgut über? Ihr seid auf der Suche nach Raritäten? Von 23.2. bis 24.4. kann man in den Lokalen der GB*9/17/18 auch Saatgut tauschen.

Mal sehen, wie sich unsere kleinen Pflänzchen bis dahin machen, vielleicht können wir mit etwas Glück ein paar schöne Setzlinge bei den Börsen im April/Mai erhaschen.

Wächst da schon was? Wir ziehen die ersten Pflänzchen vor

Die Sonne fängt bald schon wieder an, Samen aus ihrer Hülle zu kitzeln, und wir helfendem noch ein bisschen nach: Es geht ans Vorziehen von Pflanzen zuhause, die wir ab April/Mai dann nach draußen in unseren Garten setzen wollen.

Dazu haben wir unser Saatgut ein bisschen herumgetauscht, damit jeder ein paar unterschiedliche Samen bekommt: Paradeiser, Chicorée, Paprika, Afrikanische Stachelgurke und Zucchini stehen erst einmal auf dem Programm.

Falls ihr etwas ähnliches vorhabt und gerade keine Anzuchttöpfe kaufen wollt, hier noch ein kleiner DIY-Trick: In vielen Bäckereien, Cocktailständen oder ähnliches gibt es so durchsichtige Plastikbecher mit halbrundem Aufsatz und Loch für den Strohhalm (siehe Bild). Die einfach gebraucht sammeln, vor dem Wegwurf bewahren, Löcher unten rein, einen Streifen Tixo obendrauf – und fertig ist die (Anzucht-)Laube. Sieht einem fertig gekauften Anzuchttopf sogar sehr ähnlich!

Worauf muss ich beim Gießen achten?

Nie bei praller Sonne gießen.

Grundsätzlich lieber den Wurzelbereich wässern und nicht die oberirdischen Pflanzenteile. Zu viel Feuchtigkeit zwischen den Blättern fördert den Befall mit Pilzen und Schimmel.

Die beste Tageszeit zum Gießen ist im Sommer auf jeden Fall der frühe Morgen, wenn die Sonne noch nicht so stark wärmt. Dann verdunstet das Wasser noch nicht so schnell und kann tief in den Boden eindringen.

Es ist viel sinnvoller seltener und dafür kräftig zu gießen als ständig ein bisschen. Das Wasser kann dadurch tiefer in den Boden eindringen und dort dann von den tiefer reichenden Wurzeln aufgenommen werden. Außerdem fördert das seltenere Gießen das Tiefenwurzel-Wachstum, was letztendlich der Pflanze zu Gute kommt. Bei starker Sommerhitze muss man aber auch bedenken, dass das Wasser schnell verdunstet. Daher öfters gießen.

Das regelmäßige Hacken des Bodens schützt ihn vor dem Austrocknen. Dadurch werden die Bodenkapillare unterbrochen, was das schnelle Aufsteigen und damit auch einhergehend das Verdunsten des Wassers verlangsamt.

Mulchen beziehungsweise eine Zwischenbegrünung verhindern ebenfalls das schnelle Verdunsten des Wassers bei hohen Außentemperaturen und halten den Boden länger feucht.

Viele Pflanzen reagieren im wahrsten Sinne des Wortes geschockt auf kaltes Wasser. Dies kann sowohl das Wachstum als auch die Pflanze im allgemeinen schwächen und damit die Gefahr von Pflanzenkrankheiten erhöhen. Es bietet sich daher an, Wasser aus der Regentonne zu verwenden, das sich schon an die Umgebungstemperatur angepasst hat oder am Abend gefüllte Gießkannen raus zu stellen, die dann genügend 
Zeit dafür haben.

Frisch gesäte oder gepflanzte Pflanzen benötigen in den ersten Wochen deutlich mehr Wasser zum Gedeihen, da ihr Wurzelsystem sich erst noch ausbilden muss.